Zwei Pizzen für 20 Mio. US$

Der Wert von zwei Pizzen ist um 15,6 Millionen Dollar in einem Jahr gestiegen.

Ein Blog von Alfred Salzmann, am 22. Mai 2017

Zeitgleich mit dem Bitcoin-Pizza-Day, der am 22. Mai begangen wird, stellt sich eine weitere historische Nachricht ein: Die Cyberwährung knackte am Wochenende erstmals die 2.000-Dollar-Schwelle. Ein Bitcoin erzielte am Wochenende erstmals einen Marktwert von über 2.000 Dollar.

Heute vor sieben Jahren fand die erste Bitcoin-Transaktion statt: 10.000 Bitcoin zahlte ein hungriger Konsument für eine Pizza. Das Geld wäre aus heutiger Sicht besser angelegt worden, denn der dafür ausgegebene Betrag entspricht mittlerweile 20 Millionen US Dollar.

Der Siegeszug der Kryptowährungen geht weiter: 

In Japan wurden Bitcoin vor einigen Wochen als offizielle Währung zugelassen. Auch das unterstützte den Kurs deutlich. In Marktgerüchten fallen immer wieder Russland und Indien als Länder, die diesen Schritt ebenfalls gehen könnten.

In Österreich kann man in 4.000 Trafiken und Poststellen mit Bitcoin bezahlen. Offizielle Währung ist Bitcoin aber nicht.

Es gibt keinen gesetzlichen Annahmezwang.

Der Handel mit Bitcoin ist gemäß EuGH-Urteil aus dem Jahr 2015 von der Umsatzsteuer befreit. Es fehlen aber noch einige wichtige rechtliche Grundlagen. Kommendes Jahr werde es eine bessere rechtliche Basis geben: "Der fünfte Zusatz zur Geldwäscherichtlinie, der 2018 auch in Österreich umgesetzt wird, wir das Ganze rechtlich in einen neuen Rahmen setzen.

Dienstleister im Umfeld virtueller Währungen werden in die Geldwäscherichtlinie einbezogen. So sollen Anbieter zum Beispiel verpflichtet werden, Identitätsprüfungen durchzuführen.

Die virtuellen Währungen lassen sich nicht mehr aufhalten. 

 

Hier sehen Sie nochmals den gesamten Bericht im Jahre 2016

Zwei Pizzen für 4,4 Millionen Dollar

Und diese zwei Pizzen werden immer teurer! Alfred Salzmann am 18. Mai 2016

 

Mit dem Programmierer Laszlo Hanyecz aus Florida hat die interessante Bitcoin Ralley angefangen. Er bestellte zwei Pizzen – im Tausch gegen Bitcoins. Das war der Start der Crypto-Währung vor genau sechs Jahren.

Foods Pizza 003

Die Geschichte der zwei wertvollsten Pizzen der Welt beginnt mit einer unspektakulären Frage. Am 18.Mai 2010 um 12:35:20 Uhr (genau vor sechs Jahren) postet Laszlo Hanyecz – ein Programmierer aus Florida – in ein Forum, dass er Lust auf zwei Pizzen hätte. Ob jemand seinen Auftrag annehmen wolle?

Derjenige könne die Pizzen selber backen, bestellen oder irgendwo abholen, ganz egal. Im Gegenzug würde Hanyecz seinem Helfer 10.000 Bitcoins übertragen, also etwa 25 US-Dollar (Hier geht es zum Original-Beitrag und zum Chat).

Am 21. Mai 2010 meldete er dann im Forum die erfolgreiche Transaktion:

Ein Nutzer hatte zwei Pizzen über den Lieferservice Takeaway.com für Hanyacz bestellt und erhielt im Gegenzug tatsächlich 10.000 Bitcoins von dem Programmierer.

Diese Essensbestellung gilt als die erste Transaktion mit der einer Krypto-Währung und ist ein Meilenstein in der Geschichte des Bitcoins und der Kryptowährungen.

Es wird auch jedes Jahr der „Bitcoin Pizza Days“ gefeiert.

Erst danach etablierten sich Bitcoin und in weiterer Folge andere digitale Währungen Schritt für Schritt.

 

Seit diesem Start hat sich vieles getan:

 Bitcoins gewannen unglaublich an Wert und wurden zum Spekulationsobjekt.

 

Zum heutigen Stand wären diese beiden Pizzen etwa 4,4 Millionen US-Dollar oder ca. 3,5 Millionen € wert!

 

Die Entwicklung von Kryptowährungen hat an Dynamik gewonnen. Die Vorgehensweise, die Verbreitung der Kryptowährungen und auch die Diskussionen werden kontrovers geführt und unterscheiden sich teilweise sehr stark.

  • zentrales vs. dezentrales mining
  • weiterentwickelte Blockchaintechnologie
  • Vertriebswege
  • u.v.m.

Ich glaube, dass sich in den nächsten Jahren 5 bis 10 Kryptowährungen weltweit durchsetzen werden. Viele Kryptowährungen werden jedoch über eine regionale Bedeutung nicht hinauskommen, und viele werden total von der Bildfläche verschwinden.

 

Man sollte sich dennoch überlegen, ob man diese noch „neue Assetklasse“ nicht in seinen Überlegungen berücksichtigen sollte.

 

Auch hier gilt der Grundsatz

„streuen, streuen, und nochmals streuen“

 

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Senden Sie mir einfach ein E Mail, oder rufen Sie mich unter der Mobil Nr. +43 664 5131617 an.

Alfred Salzmann

Vermögensberater, Moneycoach,

konzessioniertes Wertpapierdienstleistungsunternehmen

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