Was ich schon immer über Kryptowährungen wissen wollte

Was ich schon immer über Kryptowährungen wissen wollte!

Blog von Alfred Salzmann, Stand 30.06.2017

 

Was ist eine Kryptowährung?

Als Kryptowährung oder Kryptogeld bezeichnet man ein digitales Zahlungsmittel. Es wird im Unterschied zu gesetzlich anerkannten Währungen nicht von der Zentralbank ausgegeben, sondern durch Private oder durch Unternehmen geschöpft.

Sinn und Zweck ist es Waren, Dienstleistungen, IT-Anwendungen oder Freizeitangebote unabhängig von den jeweiligen staatlichen Währungen (das sogenannte Fiatgeld)  erwerben zu können.

Die erste und älteste Kryptowährung ist der Bitcoin. In der Zwischenzeit gibt es unzählige Kryptowährungen die sogenannten AltCoins. Alles was nicht Bitcoin ist, nennt man Altcoins. (alternative Coins).

Die meisten Kryptowährungen sind derzeit aber nur in der digitalen Welt nutzbar, oder werden als Anlageform bzw. als Spekulationsobjekt genommen. Beispiele für Altcoins  sind zB. Ethereum, Ripple, Dash, Macro, Monero, Litecoin, u.v.m.

Jedoch sind Kryptowährungen als Speicher für die gesamten persönlichen Ersparnisse nicht zu empfehlen, da sich der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Der Wechselkurs unterliegt daher hohen Schwankungen. Dies ist einerseits ein Vorteil (Gewinnrisiko), aber auch ein Nachteil (Verlustrisiko).

 Achtung: Da es sich bei Kryptowährungen in Europa um kein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel handelt und diese auch von keinen Zentralbanken ausgegeben werden, bestehen hier zusätzliche Risiken, da es derzeit bei Kryptowährungen keine Aufsichts- und Kontroll- oder Regulierungsmöglichkeiten von Seiten der Staaten gibt.

 

Was sind Bitcoins?

Bitcoin ist die älteste (2009) und bisher am gebräuchlichsten verwendete Kryptowährung und kann in bereits sehr vielen Akzeptanzstellen in reale Währung eingetauscht werden.

Der Erfinder der Bitcoin-Technologie ist unbekannt bzw. nur unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zu finden. Aus diesem Grunde werden Teile von einem Bitcoin auch in Satoshi angegeben.

Bitcoins sind mit der Ausgabe bis auf 21 Millionen beschränkt.

Bitcoin ist wie bereits erwähnt, die älteste Form der Kryptowährung, welche es ermöglicht, Beträge direkt von Teilnehmer zu Teilnehmer (Peer-to-Peer-Netzwerk) zu überliefern.

Im engeren Sinn handelt es sich um ein Protokoll zur sicheren Überweisung eines Wertes zwischen zwei Parteien.

In der Praxis werden Bitcoins für Zahlungen (über sogenannte Wallets) verwendet oder auch als Wertspeicher im Anlageportfolio.

 

Was ist eine Blockchain?

Unter Blockchain versteht man eine Datenbank bzw. das Verfahren, welches die technische Basis für Kryptowährungen darstellt. In der Blockchain werden die Transaktionen erfasst und beschrieben. Es handelt sich um ein dezentrales Peer-to-Peer-Netzwerk, dh. die Transaktionen gehen direkt von Rechner zu Rechner und es gibt keine zwischengeschaltete Stelle. Die Transaktionsdaten werden dezentral gespeichert und auf sämtlichen Rechnern der Mitglieder verschlüsselt abgelegt. Dadurch werden die Netzwerkmitglieder so zu sagen „Zeugen der Transaktion“, welche auch die Transaktion bestätigen (Validierung der Transaktion).

Die Blockchain-Technologie kann und wird aber auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Derzeit gibt es Pilotversuche zB. im Derivatenhandel (Nasdaq-Initiative) oder Energiebereich (Direktvermarktung bei Solarenergie).

Auch im behördlichen Bereich sind Varianten denkbar (Datennachweise, Ersatz behördlicher Register, Vereinfachung von Behördenverfahren).

Die Blockchain – Technologie ermöglicht die Transaktion bzw. den direkten Transfer der Kryptowährung, ohne dass ein Intermediär wie z.B. eine Bank oder ein Börsenmakler eingeschaltet wird.

Blockchain ist also eine Technologie für Peer-to-Peer-Transaktionsplattformen. Kernfunktionalität der Blockchain ist die dezentrale Speicherung und Verschlüsselung von Transaktionsdaten in einer langen Kette von Datenblocks. Ergänzt wird die Blockchain durch Mechanismen für dezentrale Transaktionen, den sog. Smart Contract.

 

Was ist ein Smart Contract?

Diese Smart Contracts enthalten individuell definierte Regeln, zum Beispiel Vorgaben über Mengen, Qualitäten und Preise, die ein autonomes Zusammenfinden dezentraler Anbieter und Nachfrager ermöglichen. Blockchains und Smart Contracts haben das Potenzial, einen Quantensprung bei dezentralen Transaktions- und Geschäftsmodellen auszulösen.

Ein Smart Contract beschreibt ein digitales Protokoll, das vorgegebene Prozesse innerhalb einer Transaktion automatisiert ausführt, ohne dass ein Dritter (beispielsweise eine Bank) involviert ist.

Es wäre beispielsweise möglich, einen Smart Contract zwischen einem Energieproduzenten und einem Verbraucher aufzusetzen, der die Versorgung und Bezahlung vollautomatisch und gesichert regelt.

Kommt der Verbraucher seiner Zahlung nicht nach, würde der Smart Contract, wenn sich die Parteien vorher hierauf geeinigt haben, die Stromversorgung automatisch einstellen, bis die Zahlung nachträglich geleistet worden ist. Für Banken bedeutet diese Entwicklung eine Gefahr für ihr bisheriges Geschäftsmodell, da sie Gefahr laufen, im Bereich des Zahlungsverkehrs ausgeschlossen zu werden.

 

Was ist ein Miner?

Ein Miner ist die Software auf einem Rechner, welcher den nächsten Block für die Blockchain ausrechnet und dafür Energie investiert. Die Vorgänge werden auf allen teilnehmenden Rechnern gespeichert, sodass eine Manipulation schwierig bis unmöglich ist.

Benötigt man eine Konzession nach dem Bankwesengesetz, E-Geldgesetz oder Zahlungsdienstegesetz für den Handel/Schöpfung von Bitcoins? 7. Handelt es sich bei Bitcoins um ein gesetzliches Zahlungsmittel? 8. Handelt es sich bei Bitcoins um Finanzinstrumente?

 

Wer darf mit Kryptowährungen handeln?

Dies gilt in erster Linie für Österreich. Bitte prüfen Sie die jeweiligen Gesetze in ihrem Land!

Welche Konzessionen werden benötigt?

Für den Handel und das Betreiben von Bitcoins können grundsätzlich folgende Konzessionen in Betracht gezogen werden:

  • nach dem Bankwesengesetz (BWG),
  • E-Geldgesetz oder auch
  • Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG).

 

Die FMA verneint grundsätzlich eine Konzessionspflicht nach dem BWG.

Die Österreichische FMA kommt zu dem Ergebnis, dass der Kauf und Verkauf von Bitcoins kein konzessionspflichtiges Bankgeschäft gem. § 1 Abs. 1 BWG darstellt. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam übrigens bereits die deutsche BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) in ihrem Artikel vom 19.12.2013 im Hinblick auf die deutsche Rechtslage. Die BaFin hat Bitcoins dabei rechtlich verbindlich als Finanzinstrumente in der Form von Rechnungseinheiten gemäß § 1 Absatz 11 Satz 1 Kreditwesengesetz (KWG) qualifiziert. In Deutschland wurde die Kryptowährung „Bitcoin“ ausdrücklich von der Bundesregierung anerkannt. Dadurch erfolgt von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Gleichstellung von Bitcoins mit Devisen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass es als gesetzliches Zahlungsmittel oder E-Geld verstanden wird.

Die Einstufung von Bitcoins als E-Geld iSd E-Geldgesetzes 2010 wird aus folgendem Grund von der FMA verneint:  als „E-Geld“ wird ein elektronisch gespeicherter monetärer Wert bezeichnet, der in einer Forderung gegenüber dem E-Geld-Emittenten besteht. Bitcoins werden aber von Teilnehmer zu Teilnehmer selbst generiert und nicht von einer zentralen Autorität emittiert.

Darüber hinaus stellen Bitcoins derzeit kein gesetzliches Zahlungsmittel dar, weshalb die Einstufung als E-Geld nicht gegeben ist. Auch handelt es sich aus diesem Grund um keine Form der Zahlungsdienstleistung, welche insbesondere auf den Zahlungscharakter iS eines gesetzlichen Zahlungsmittels abstellt.

 

In weiterer steuerlicher Hinsicht wird derzeit eine Umsatzsteuerpflicht verneint.

Der Europäischen Gerichtshof hat in einem Entscheid vom 22.10.2015 festgestellt, dass beim Umtausch von staatlichen Währungen in die digitale Währung Bitcoin keine Umsatzsteuer anfällt.

In der Buchhaltung hingegen ist aber Bitcoin als Fremdwährung zu betrachten. Eine Einkommensteuerpflicht ist beim Austausch von Leistungen gegen Bitcoins aber gegeben und daher zu beachten. Strittig ist in diesem Fall nur die Einstufung der Bitcoin-Warenbörse nach dem Börsegesetz.

 

 

Welche Gewerbeberechtigungen sind derzeit bei der Vermittlung von Kryptowährungen notwendig?

Nach Ansicht des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) und der Finanzmarktaufsicht (FMA) sind Kryptowährungen keine Finanzinstrumente und außerdem kein gesetzliches Zahlungsmittel.

  • Das Handeln und Betreiben von Kryptowährungen ist nicht von der FMA reglementiert und es besteht daher auch keine Konzessionspflicht.
  • Nach Ansicht des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) unterliegen Betreiber von Geschäftsmodellen mit Kryptowährung nicht der Gewerbeordnung und haben insbesondere keine Verpflichtung zum Lösen einer Gewerbeberechtigung.
  • Ein Handelsgeschäft wird ausdrücklich ausgeschlossen, weil Bitcoins nicht als Handelsware gesehen werden.
  • Es handelt sich bei solchen Geschäftsmodellen auch um keinen Direktvertrieb, da – auch unter Verwendung von MLM-Strukturen keine physische Ware gehandelt wird.
  • Daher fällt die Vermittlung von Kryptowährungen auch nicht unter das Handelsgewerbe.
  • Nach Meinung des Fachverbands handelt es sich bei der Kryptowährung um eine Technologie und Möglichkeit der Zahlungsinvestition. Grundsätzlich fällt die Tätigkeit daher nicht unter die Gewerbliche Vermögensberatung.

 

Allgemeiner Status Quo (Stand 26.06.2017)

Zusammenfassend unterliegen Geschäftsmodelle mit Kryptowährungen daher nach aktuellem Stand vom 26.06.2017 weder einer Konzessionspflicht noch einer Gewerbeberechtigung.

 

 

Kryptowährung als Investitionsmöglichkeit, worauf sollte man achten?

Wie bereits erläutert, ist eine Kryptowährung zwar kein gesetzliches Zahlungsmittel, aber währungsähnlich.

Die Tatsache, dass keine staatliche Institution hinter der „Währung“ steckt, führt aber zu neuen Risiken. (siehe Punkt Chancen und Risiken von Kryptowährungen)

Der Wert der jeweiligen Währung hängt rein vom Interesse und Vertrauen ab. Dies bedeutet, dass Höhenflüge (wie diese bei Bitcoin vorgekommen sind) möglich sind, aber ebenso ein Wertverlust bis zum Totalverlust eintreten kann.

Die mit Kryptowährung verbundenen Risiken sind umso größer, desto kleiner der Verwendungsgrad ist.

Ein zusätzliches Risiko bei Kryptowährungen ist das legislative Risiko. Es ist unklar, wann und wie die europäischen oder nationalen Regierungen hier Regelungen vorsehen.

Zwar wäre es schwierig, diese im Internet basierende Währung direkt zu verbieten, jedoch könnte die Transformation in Bargeld sowie die Verwendung im wirtschaftlichen Leben eingeschränkt oder verboten werden.

Diskussionen, derartige legistische Schritte zu setzen, werden häufig unter dem Aspekt mit der „Möglichkeit der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ geführt.

Hinweis: In der nächsten Umsetzungsnovelle zur Vierten Geldwäscherichtlinie (RL 2015/849) ist geplant, für Kryptowährungen ähnliche Pflichten wie bei sonstigen Zahlungsmitteln einzuführen (Identifikation des Kunden usw).

Wenn eine Investition in Verbindung mit Kryptowährung erfolgt, dann ist die Investition an sich getrennt zu sehen, und kann, da die gesetzlichen Voraussetzungen fehlen, nie ein Bestandteil einer Vermögensberatung sein.

Werden vom Anbieter besondere Einstiegspakete angeboten, sollten diese sehr genau betrachtet werden. Werden jedoch nur Personen angeworben, welche für ihren Einstiegsbetrag in der Folge systematisch keinen Gegenwert lukrieren, könnte ein strafrechtlich relevantes Pyramidensystem vorliegen.

Achtung: bei Angeboten zu Investment in (angebliche) Kryptowährungen, die zu gut klingen um wahr zu sein, könnte es sich um ein Pyramidenspiel oder Betrug handeln.

 

Vorteile und Risiken von Kryptowährungen

Vorteile:

  • kein Double-Spending möglich: Der Vorteil zB bei Bitcoins ist, dass das sogenannte Double-Spending-Problem nicht besteht. Dabei handelt es sich um die Frage, wie verhindert werden kann, dass ein und dasselbe Geld zweimal ausgegeben wird. Dies ist bei Überweisungen von Bitcoins technisch nicht möglich. Eine Überweisung kann nur an einen Empfänger ergehen und dies auch nur dann, sofern die Verfügbarkeit überhaupt besteht.
  • kein Kredit- bzw keine Verschuldungsmöglichkeit: Da nur so viel überwiesen werden kann, wie auch tatsächlich in der Kryptowährung verfügbar ist, kommt es zu keiner Verschuldung oder Möglichkeit eines sogenannten Überziehungsrahmens.
  • Transparenz, da Pseudonymität: Jede Transaktion wird in der Blockchain pseudonymisiert. Das bedeutet, dass die entsprechende IP-Adresse des Nutzers mit einem Pseudonym verschleiert wird, welches aus alphanummerischen Zeichen besteht. Bei Bitcoin bedeutet dies, dass jede Zahlung auf eine Bitcoin-Adresse rückführbar und auch von jedem Nutzer einsehbar ist.
  • Unveränderlichbarkeit, Unstoppbarkeit und Unwiderruflichkeit: Das Ziel der Abwicklung einer Transaktion über eine Blockchain-Technologie ist an sich die Unveränderlichbarkeit, Unstoppbarkeit und Unwiderruflichkeit, so dass keine Auseinandersetzungen gegeben sind. Daher werden auch Gerichte und Behörden überflüssig, weil die Blockchain so zu sagen „perfekt“ ist.
  • Unabhängig von Staaten, Politik und Notenbanken
  • Anonyme Transaktionen
  • Enorme Ertragschancen

 

Nachteile:

  • Keine Umkehrbarkeit der Zahlung: Wenn jemand irrtümlich eine Transaktion erhalten hat, dann kann ein Rücküberweisung nur freiwillig erfolgen. Problem dahinter ist jedoch, dass wenn nur die Bitcoin-Adresse bekannt ist, eine Kontaktaufnahme schwierig ist.
  • hohe Rechenleistung erforderlich,
  • hoher Stromverbrauch,
  • hohe Volatilität.

 

Risiken, im Zusammenhang mit Kryptowährungen

  • Verlustrisiko: Auch Kryptowährungen können wie Bargeld „gestohlen“ oder verloren gehen, in dem z.B. die privaten Schlüssel oder notwendigen (Computer-)Adressen entwendet wurden.
  • Kostenrisiko: Kosten für Transaktionen können steigen.
  • Totalverlustrisiko
  • Wertschwankungsrisiko: Der Wert ergibt sich aus Angebot und Nachfrage, sodass es zu Kursschwankungen und Blasen kommen kann.
  • Technische Risiken: Hackerangriffe, Manipulationen.
  • Geldwäscherisiko: Auf Grund von Pseudonymitäten („Teilanonymität“) kann es zu illegalen Handlungen und Missbrauch kommen.
  • Gesetzgeber- und Regulierungsrisiko

 

Resümee

Die Blockchain-Technologie ist heute noch keine gängige Form. Auch sind Akzeptanzstellen von Kryptowährungen erst im Aufbau. Durch die Besonderheit der Technologie wird sich erst künftig zeigen, ob und wie tatsächlich Geschäftsmodelle mit Kryptowährungen erfolgsversprechend sind. Jedenfalls sei derzeit von hohen Investitionen in Kryptowährungen abzuraten.

Kryptowährungen sollten immer nur eine Beimischung zum jeweiligen Investmentportfolio sein. Auch der Anteil der Kryptowährungen sollte sich auf mehrere Kryptowährungen verteilen.

 

Autor:  Alfred Salzmann, Geschäftsführer von Wirtschaftsberatung Finanzquadrat GmbH

Produkthaftung: Sämtliche Angaben in diesem Artikel und im Anhang erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung und Kontrolle ohne Gewähr. Eine etwaige Haftung aus dem Inhalt dieses Artikels und dem Anhang ist ausgeschlossen.

 

Links zu Kryptowährungen:

FMA: Information zu Bitcoin - Link: http://www.fma.gv.at/de/sonderthemen/information-zu-bitcoin.html

Liste von aktuellen Kryptowährungen: http://coinmarketcap.com/

Video über Bitcoin und Blockchain https://youtu.be/elu7BxMASy0

Blockchain – Chance für Energieverbraucher? https://www.verbraucherzentrale.nrw/media242404A

 

PDF-Anhänge

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