Ein Weg in die Selbständigkeit

Ein Weg in die Selbständigkeit  -  Warum Network Marketing boomt

Ein Blog von Alfred Salzmann

 

Franchise war gestern - Network Marketing ist heute.

Der einst größte Exportschlager aus Amerika hat Konkurrenz bekommen. Während alte Franchisesysteme wie z.B. McDonald's und andere, Geschäftsgründer durch hohe Lizenz- und Einstiegsgebühren abschrecken, hat sich ein neues Erfolgsmodell entwickelt, nämlich Network Marketing:

Weltweit werden über diesen Vertriebskanal mittlerweile über 100 Milliarden Euro umgesetzt, und in Europa steht der große Erfolgsboom erst noch bevor.

Fast jeder hat schon einmal darüber nachgedacht hat, sich selbständig zu machen. Doch die beste Geschäftsidee bringt nichts, wenn das notwendige Eigenkapital dafür nicht vorhanden ist. Denkt jemand an Franchise, dann kommt automatisch McDonald's ins Spiel. Ray Croq, der Erfinder der Systemgastronomie und Synonym für den erfolgreichen Verkauf von Lizenzen, wurde Multimillionär durch den weltweiten Verkauf seiner Konzeption.

Mittlerweile gibt es Zigtausende von Nachahmern, die ihre Geschäftsidee auf diese Weise vermarkten. Wer jedoch auf das falsche Pferd setzt, kann sich schnell lebenslang verschulden, denn auch im Franchise ist der Erfolg nicht garantiert.

Viele potentielle Geschäftsgründer winken heutzutage aus vielen Gründen ab, wenn es um das Thema Selbständigkeit geht.

  • Mitschuld daran ist auch die restriktive Kreditpolitik der Banken, die eigentlich gar keine Kredite ohne Sicherheiten mehr vergeben,
  • Europaweit melden jede Minute mehrere Unternehmen Insolvenz an,
  • der Mittelstand leidet unter hohen Steuersätzen und Lohnnebenkosten,
  • die Gewerkschaften betreiben die Besitzstandwahrung alter Privilegien aus vergangenen Zeiten und setzen weiterhin auf das soziale Umverteilungssystem, das kurz vor dem Kollaps steht,
  • das Rentensystem erweist sich mehr und mehr als „Generationsbetrug“ und wird irgendwann nicht mehr finanzierbar sein,
  • Konzerne verlagern ihre Produktionsstätten in die Wachstumsmärkte der Zukunft und somit in Niedriglohnländer.

 

Bleibt die Frage:

 Lohnt sich Leistung überhaupt noch?

Nach Abzug aller Steuern und Lebenshaltungskosten bleiben den meisten Arbeitnehmern kaum mehr als 500 Euro zum Leben übrig. Der einzige Weg, dieser geregelten Armut zu entkommen, scheint der Schritt in die Selbständigkeit zu sein.

 

Aber womit?

Nichts, das es nicht schon geben würde.

  • Die einstigen Favoriten Gastronomie, der eigene Friseursalon, Handel oder Transportunternehmen gelten bei Banken mittlerweile als Krisenbranchen.
  • Innovationen werden von vornherein abgeschmettert, denn alles Neue ohne Referenzkennzahlen führt ohnehin zur Einstufung in die höchste bankeninterne Risikoklasse.
  • Franchise zu teuer,
  • Einzelhandel zu riskant,
  • Dienstleistung ein europäisches Fremdwort.

 

Was bleibt? Network Marketing!

Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Nichts anderes als die Vermarktung von Produkten und einer weltweiten Geschäftsidee zu Gründungskosten, die sich jeder leisten kann. Ein Geschäft ohne Risiko, an dem weltweit rund 40 Millionen Menschen partizipieren. Noch liegen die Hochburgen in Amerika und Asien, aber die neue Gründungswelle macht sich auch in Europa bemerkbar.

Wer jetzt den Trend erkennt und auf den Zug aufspringt, kann ohne weiteres zu den Millionären der nächsten Dekade zählen oder zumindest innerhalb weniger Jahre finanziell unabhängig werden.

Machten die Herstellungskosten eines Produktes vor zwei Jahrzehnten noch den Löwenanteil des Verkaufspreises aus, so sind diese heute auf rund 15 % gesunken. Das große Geld wird somit in der Vermarktung und dem Vertrieb verdient, nicht mehr in der Produktion.

Network-Marketing-Unternehmen, die größtenteils ihren Ursprung in den USA haben, erkannten diesen Trend rechtzeitig und haben sich gezielt auf die weltweite Vermarktung von Konsumprodukten in Lifestylebereichen spezialisiert.

Damit wurde ein "System" entwickelt, das jedem Existenzgründer die Chance bietet, das Einkommen zu generieren, das der persönlichen Leistung und Einsatz entspricht.

Real existierender Kapitalismus also, ohne Nebenwirkungen, basierend auf dem Leistungsprinzip.

 

Eine internationale Geschäftsidee

  • ohne Angestellte,
  • ohne hohe Investitionen,
  • ohne nennenswerte Lagerhaltung,
  • ohne Altersbegrenzung.
  • Unabhängig von Herkunft,
  • Hautfarbe
  • und beruflicher Vorbildung
  • und ohne Einkommensbeschränkung.

Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein, entspricht aber den Tatsachen. Kaum eine Branche hat so viele Millionäre hervorgebracht wie Network Marketing. Die Spitzenverdiener erzielen höhere Jahreseinkommen als die Vorstände internationaler Renommierunternehmen, und Tausende andere verdienen über 20.000 Euro monatlich oder das Doppelte ihres bisherigen Einkommens.

Network Marketing ist ein Geschäft, das sich jeder leisten kann und den amerikanischen Traum verkörpert wie kein zweites.

 

Wer jetzt glaubt, dieses Geschäft wird von einem ganz besonderen Typ Unternehmer betrieben, irrt sich.

Hier sind alle Berufsgruppen vertreten, alle Einkommensklassen, alle Gesellschaftsschichten - Network Marketing ist sozusagen der Spiegel der Nation. Vom Arbeiter, Angestellten oder Beamten bis hin zum geplagten Unternehmer, Anwalt, Arzt, Heilpraktiker, dem Versicherungsprofi und der Hausfrau & Mutter finden sich alle zusammen, die das Potential dieser Geschäftsidee erkannt haben.

Es sind die vielen wahren Geschichten und Beispiele von Menschen, die es im bisherigen Beruf nie geschafft hätten, ein Vermögen zu machen. Es sind die Geschichten von denjenigen, die vom Pleitier zum Multimillionär aufgestiegen sind.

Network Marketing ist eine der letzten Geschäftsmöglichkeiten auf diesem Planeten, mit der auch der durchschnittlichste Mensch wirtschaftlichen Erfolg haben kann.

Im Network Marketing sind die Risiken überschaubar. Für rund 50 bis 200 Euro gibt es oftmals eine internationale Lizenz, die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens vermarkten zu können. Hierzu gehört die Berechtigung, Produkte einzukaufen und abzusetzen, aber auch die Genehmigung, eine weltweit agierende Vertriebsorganisation in allen Ländern aufzubauen, in denen das Unternehmen bereits zugelassen und tätig ist.

Die Erstellung von Werbebroschüren und Geschäftsunterlagen obliegt der Network-Firma. Ebenso übernimmt das Unternehmen die Produktentwicklung, Sortimentsgestaltung, Lagerhaltung und die weltweite Abrechnung von Provisionen für ihre Vertriebsorganisation, selbst wenn diese mehrere tausend unabhängige Partner auf den verschiedenen Kontinenten umfasst. Eines der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale ist, dass Network-Marketing-Unternehmen Provisionen auf die persönlichen weltweiten Umsätze zahlen, Franchisefirmen hingegen Gebühren kassieren.

 

Auf den Punkt gebracht, liegen die Stärken und Vorteile des Network-Marketing-Business in den niedrigen Gründungs- und niedrigen laufenden Kosten.

Aber wer sich im Geschäftsleben auskennt, weiß noch andere Vorteile zu schätzen. Zum Beispiel keine Angestellten mehr haben zu müssen und trotzdem Einkommen in Millionenhöhe erzielen zu können. Natürlich ist dies nicht für jeden gewährleistet, aber das trifft auch nicht auf die konventionelle Wirtschaftslandschaft zu. Menschen mit Unternehmergeist werden immer mehr verdienen als Unterlasser, die sich auf die Rezeptur der sozialen Umverteilung verlassen.

Auch in diesem Geschäft gilt: kein Preis ohne entsprechenden Fleiß. Wer glaubt, dieses Geschäft würde von alleine boomen, nur, weil der Zeitpunkt und die wirtschaftlichen Voraussetzungen optimaler nicht sein könnten, wird auch hier scheitern.

 

Network Marketing hat einen Fluch und einen Segen: So einfach, wie man damit beginnen kann, so einfach kann man auch wieder aufhören. Ein einmal eröffnetes Einzelhandelsgeschäft mit Raumausstattung, Mietvertrag und Warenbestand birgt hier einen anderen Verpflichtungsgrad in sich.

 

Network Marketing aus unternehmerischer Sicht

Zwei Faktoren bestimmen unser Leben in besonderem Maße: Geld und Zeit!

Geld ist nicht alles, aber für die meisten Menschen die größte Antriebsfeder, um überhaupt Arbeitskraft einzusetzen. Die Motive hierfür sind unterschiedlich.

Arbeitnehmer sind zeitlich reglementiert und stellen ihre Arbeitskraft zu vereinbarten Vertragsbedingungen zur Verfügung, um den Lebensunterhalt zu verdienen.

Zeiteinheiten werden gegen Geldeinheiten getauscht.

Luxus oder überzogener Wohlstand können so nicht finanziert werden. Finanzielle Rücklagen können meistens nur durch die Reduzierung des Lebensstils - also durch Verzicht - gebildet werden. Das Leben ist gedanklich darauf ausgerichtet, in der letzten Lebensphase Rente zu beziehen und den Lifestyleverzicht der vergangenen Jahre aufzuholen. Natürlich bei vorher gesetzlich vereinbarten geringeren Einkommensbezügen.

 

Unternehmer hingegen werden von der Kraft getrieben, das eigene Bruttosozialprodukt möglichst hoch zu gestalten, und übernehmen dafür Verantwortung, indem sie Arbeitsplätze schaffen.

Der Tribut, um sich über durchschnittliche Einkommensverhältnisse zu erheben, ist jedoch hoch:

  • Bürokratie,
  • hohe Steuerbelastungen,
  • schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen,
  • hohe Sozialabgaben,
  • große Verantwortung,
  • lange Arbeitszeiten,
  • wenig Urlaub,
  • erbarmungslose Banken und
  • viel Stress.

Dafür bleibt oft mehr in der privaten Haushaltskasse über als beim konventionellen Arbeitnehmer. Wenn das Geschäft gut läuft, gilt natürlich für den Gewinn auch hier: „The limit ist the sky“.

Letztendlich ist in der Konsequenz wichtig, was unter dem Strich übrigbleibt, um das Leben zu führen, das man sich vorstellt. Und hier gibt es nur einen Weg: das eigene Bruttosozialprodukt bei gleichem Zeiteinsatz zu steigern. Im Unternehmerjargon gesprochen heißt dies nichts anderes, als die eigene Rentabilität zu erhöhen.

Rein rechnerisch beginnt das Leben Freude zu machen, wenn das verfügbare monatliche Nettoeinkommen 10.000 Euro beträgt.

Für die meisten ist dies eine utopische Einkommensgröße. Aber mit der richtigen Geschäftsidee und Lebenseinstellung geht es auf jeden Fall.

 

Die erste grundsätzliche Frage, die sich jemand stellen sollte, der sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen gedenkt ist:

Was habe ich zu verlieren?

Aus Arbeitnehmersicht: Einen scheinbar sicheren Job, mit einem Einkommen, das mir das Überleben sichert.

Als Unternehmer stellt sich die Frage, ob Einsatz und Risiko im Verhältnis zum Gewinn stehen.

Im Network Marketing beispielsweise können die Renditen enorm sein und sind sicherlich im Gegensatz zu allen anderen Geschäfts- und Lebensmodellen eine ernsthafte Alternative. Wie stets im Leben hängt natürlich neben dem Quäntchen Glück alles vom persönlichen Einsatz und den eigenen Fähigkeiten ab.

Da es noch kein definiertes Berufsbild für den „Networker“ gibt und statistische Daten kaum verfügbar sind, kann nur auf Erfahrungswerte, Insider-Informationen und Umfragen zurückgegriffen werden, was die Einkommenssituation und den dazugehörigen Zeiteinsatz im Network Marketing betrifft.

Die Einkommenspyramide bei den hauptberuflich Tätigen sprengt jegliche Vorstellungskraft und liegt überproportional hoch im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen eines Normalverdieners oder konventionellen Unternehmers. Entscheidend im Renditewettbewerb ist der Einsatz der Produktionsmittel.

Ein Arbeitnehmer, der in der Wertschöpfungskette von Umsatz und Gewinn eines Unternehmens am Monatsende netto 500 Euro übrig hat, muss erkennen, dass seine persönliche Nettorendite umgerechnet pro Stunde nicht mehr als 2,89 Euro beträgt. Wer zu den Glücklichen gehört, die das Doppelte übrighaben, erzielt zumindest eine Wertschöpfung von fast 6 Euro pro Stunde und reiht sich damit in die Kategorie der Besserverdienenden ein.

Ein Blick auf die allgemeinen Unternehmensbilanzen zeigt, dass die Netto-renditen in den seltensten Fällen über 5 Prozent vom Gesamtumsatz betragen. Macht bei einer Million Umsatz immerhin 50.000 Euro Gewinn pro Jahr.

Das alles entscheidende Risiko eines Unternehmens liegt im Verhältnis von Fixkosten zum Umsatz. Insbesondere der Faktor Personalkosten stellt eine große Herausforderung in der heutigen Zeit dar.

Ein unflexibles Kündigungsrecht zwingt Unternehmen quasi zum Wachstum, ansonsten kann es schnell zur Insolvenz kommen.

Im Network Marketing verhält sich die Renditesituation vollkommen anders. Da es keine fest angestellten Mitarbeiter gibt und die Fixkosten sich weitestgehend auf Kommunikations-, Reise- und Repräsentationsausgaben beschränken, ist der Gewinn teilweise exorbitant hoch.

Der durchschnittliche Vollzeit-Networker erwirtschaftet jährliche Provisionszahlungen bis zu 180.000 Euro, wobei der Rohgewinn rund 75 Prozent betragen dürfte. Im mittleren Einkommenssegment liegen die Jahreseinkommen bei erfahrenen Network Marketern, die dieses Geschäft schon einige Jahre betreiben, bei Provisionen zwischen 240.000 und 420.000 Euro pro Jahr.

Wer im Network einige Jahre dabei ist und auf die richtige Firma gesetzt hat, kann erfahrungsgemäß mit jährlich steigendem Einkommen rechnen.

Aber auch Jahreseinkommen von 500.000 Euro brutto sind keine Seltenheit in diesem Geschäft. Schließlich gibt es, wie in anderen Branchen, Networker, die über sechs Millionen Euro im Jahr verdienen. Also Anreiz genug für klassische Unternehmer, einen genauen Blick auf die Branche zu werfen.

 

Szenario Arbeitnehmer:

Arbeitszeit:  38 bis 40-Stunden-Woche, vertraglich geregelt

Urlaub:   vertraglich geregelt;

Rund 80 Prozent aller Arbeitnehmer haben keinen Spaß an ihrem Job. Fast jeder hat schon einmal daran gedacht, sich selbständig zu machen. Das Gehalt langt oft gerade, um über die Runden zu kommen

Einkommen: 400 bis 6.000 Euro monatlich. Aushilfen verdienen 400 Euro, der durchschnittliche Alleinverdiener liegt bei rund 2.000 Euro. In der Spitze ist das Einkommen selbst in exponierter Stellung kaum höher als 6.000 Euro.

Für die meisten Arbeitnehmer reicht das Gehalt meistens gerade, um die monatlichen Lebenshaltungskosten zu decken. Große Rücklagen können oft nicht gebildet werden. Limitierte Chancen.

 

Szenario Unternehmer:

Arbeitszeit:  50 bis 75-Stunden-Woche, kaum reduzierbar

Urlaub:   kaum planbar

Fast jeder Unternehmer leidet unter extremem Stress. Arbeit an den Wochenenden ist fast selbstverständlich. Viele bürokratische Hürden erschweren die ohnehin verantwortungsvolle Position

Einkommen: 1.000 bis 20.000 Euro monatlich. Kleinunternehmer verdienen oft nicht mehr als 1.000 bis 3.000 Euro und sind nicht selten schlechter gestellt als Arbeitnehmer. Der durchschnittliche Unternehmer verdient, wenn das Geschäft gut läuft, im Schnitt 5.000 bis 15.000 Euro. Einkommensgrößen von 20.000 Euro oder höher sind natürlich möglich, werden aber nur von einer Minderheit erzielt.

 

Szenario Networker:

Arbeitszeit:  10 bis 40-Stunden-Woche, freie Zeiteinteilung

Urlaub:   freie Selbstbestimmung

Lifestylejob mit freier Zeiteinteilung. Haupt- und nebenberuflich möglich, daher optimal zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Einzelnen. Wenig Büroarbeit, viel Kommunikation mit anderen Menschen.

Einkommen: 300 bis 600.000 Euro monatlich. Der durchschnittliche Nebenberufler verdient zwischen 300 und 1.500 Euro. Hauptberuflich engagierte Networker mit Erfahrung verdienen nicht selten zwischen 5.000 und 25.000 Euro. Profi-Networker liegen bei Einkommensgrößen von 30.000 bis 80.000 Euro. Absolute monatliche Spitzeneinkommen liegen derzeitig bei 100.000 bis 600.000 Euro.

Ich wünsche allen Networker und die es werden wollen viel Erfolg

Euer Alfred Salzmann

Vermögensberater und Moneycoach

 

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